Shacky

Shacky – Behindertenbegleithund


Ein Kommentar

Wir leben noch …

Ein herzliches Dankeschön an alle die besorgt registriert haben, dass wir – mein Frauchen und ich – kaum noch Spuren im WWW hinterlassen haben. Wir haben uns deshalb entschieden, in unregelmäßigen Abständen, über die, im Hause Shacky M. , in der nächsten Zeit anstehenden Veränderungen zu berichten.

Nach einem wunderschönen erholsamen Silvesterurlaub (über den ich in Kürze auch noch berichten werde) krempelte Frauchen mit Freunden und Bekannten die Ärmel hoch und begann, die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen.

Ja, ja, Baumaßnahmen. Wir bekommen einen neuen Fußboden. Soll auch für mich besser sein, weil ich dann nicht mehr so rutschen kann. So wurde mir zumindest versprochen. Pah, hätte ich auch nur im entferntesten geahnt, was dass für mich und meine Sittich-Mitbewohner bedeutet:

Kommentatoren bekannter Einrichtungssendungen würden beim Anblick des Flures auf  die angenehme schlauchförmige Weite hinweisen. 

Und dann die minimalistische Ausstattung des Wohnzimmers:

nur die absolut notwendigste Wohnzimmerausstattung. Rechter Hand sind noch Bestandteile des Sofas zu sehen.

Man lasse nicht außer Acht, wie phantasievoll der letzte verbliebene Sessel von meiner Decke und in Mülltüten gepackte Sofakissen umrahmt wird.

Vorbildlich wurde die Sittichvoliere und die Transportkäfige in der anderen Ecke des Zimmers plaziert. Der Fernseher und der Campingtisch vervollständigen das Ensemble.

 

Und dann, dass in seine Bestandteile zerlegte Sofa. Dieses schöne Sofa, auf dem ich es mir nur, wenn Frauchen es nicht mitbekommt, gemütlich machen konnte.

All diese Sachen müssen noch, in einer weiteren Aktion,  in die anderen Zimmer der Wohnung geräumt werden. Ich kündige schon mal vorsorglich an, dass weitere Helfer gesucht werden. Also richtet Euch schon mal auf anfragen ein.

Ja, die ersten Tage des Jahres waren für uns schon sehr aufregend.

Aber es wird noch weitergehen. Wenn der Flur und das Wohnzimmer ausgeräumt sind und die Handwerker anrücken, wird es ganz besonders spannend. Wir dürfen für einige Zeit nicht den Boden betreten und müssen uns eine Unterkunft suchen.  Für die Wellensittiche haben wir schon ein schönes warmes Quartier gefunden. Und wo wir unterkommen? Eine gute Frage: Frauchen erzählt mir immer, dass sie im Keller noch einen einen alten Schlafsack hat.  Ob wir wohl unter den Brücken Berlins Zuflucht suchen müssen? Jedenfalls verrät Sie nichts.

Advertisements