Meine Auszeit ist vorbei

12. April 2008 by behindertenbegleithundshacky

den Lesern meines Blogs dürfte nicht entgegangen sein, dass einige Zeit von mir nichts zu hören und zu lesen war. Nach vielen Krankheiten und Verletzungen hatte Frauchen mich zu einer Auszeit verdonnert. Obwohl ich zunächst nicht damit einverstanden war, dass es diesmal nicht an die Ostsee ging - entsprechend habe ich auch protestiert - kann ich im Nachhinein sagen: die frische Landluft, lange Spaziergänge und Mäuse- bzw. Maulwurfjagden in der Altmark und als ganz besondere Überraschung ein kuscheliges Plätzchen am Ofen  haben mir gut getan.  Ich stecke jetzt wieder voll Tatdrang. In Kürze werde ich ausführlich über meine Erlebnisse in der Altmark berichten. Euer Shacky

Ostereiersuche

22. März 2008 by behindertenbegleithundshacky

osterei.jpg

Frauchen meint ich hätte da was falsch verstanden,

Wir wünschen schöne Ostern.

Knüppeldicke

6. März 2008 by behindertenbegleithundshacky

erst erwischte es mich Ende Februarund zwang mich auf meine Decke. Und nun hat man mein Pfötchen für mehrere Tage bandagiert.  bein.jpg Nur kurze Spaziergänge, kein Toben oder Spielen, ganz ruhig auf meiner Decke liegen können auf Dauer schon ganz langweilig sein. Vermutlich habe ich mir diese Verletztung bei einem kuriosen Unfall zugezogen. Okay, ich gebe ja zu, dass ich für einen Moment mehr am Hundedamenduft im Hauseingang interessiert war und den Zweibeiner übersah. Aber der Zweibeiner strahlte Frauchen an und hatte auf einmal gar keine Augen für das Umfeld. Wer da nun über wen gestolpert ist, ließ sich nicht mehr rekonstruieren. Ich habe jedenfalls aus dem Vorfall eines gelernt.  Hund muss immer damit rechnen, dass Zweibeiner unverhofft seinen Weg kreuzen.

Streikchaos - ohne mich

5. März 2008 by behindertenbegleithundshacky

Das Berliner Streik- und Schneechaos hat Eddy und vid.jpg mich heute gar nicht interessiert. Ist doch toll, wenn man Frauchen als Chauffeur einmal quer durch Berlin fahren lassen kann. Okay es ging nur langsam vorwärts. Und im Schnee hätten wir auch gern getobt. Aber auch Hund kennt: Besser schlecht gefahren, als gelaufen.

Illegaler Tierhandel und Tierzucht

28. Februar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Tierschützer in NRW haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, um insgesamt 118 Hundewelpen, Möpse, Labradore, Tibet-Terrier, Jack-Russell-Terrier u.a., welche durch zwei Befreiungsaktionen gerettet werden konnten, zu versorgen.

Die Tiere stammen laut Informationen des WRD aus einer illegalen Zucht und einem illegalen Tierhandel. Auch unser Blogkumpel Alex berichtet in seinem Blog auch ausführlich über diesen illegalen Tierhandel.

Die Tiere sind fast alle krank, leiden an Parasiten, haben Entzündungen, Impfungen fehlen. Teilweise sind die Tiere nicht stubenrein oder zeigen Verhaltensstörungen, sind überängstlich oder agressiv. Endlich erhalten sie die notwendige medizinische Hilfe und liebevolle Betreuung.

Die aufnehmenden Tierheime, insbesondere die Tierheime Mechernich und Lübbecke, brauchen nun aber Hilfe und Unterstützung. Eine solche Hundemeute aufzunehmen, bedeutet nicht nur viele Arbeit, sondern auch vielfache Kosten für die medizinische Behandlung, die Futterversorgung usw. Deshalb hier: Man kann mit vielem helfen: Sach- und Geldspenden, aber auch ehrenamtliche Hilfe werden hier für eine gute Sache benötigt.    

Das solche Vorfälle aber immer wieder vorkommen, liegt aber auch an der heutezutage üblichen Geizmentalität. Rassehunde zum Schnäppchenpreis  - über Anzeigen in Zeitungen oder im Internet - geht immer zu Lasten der Tiere. Vielfach werden die Welpen viel zu früh von der Mutter getrennt, kommen aus Massenzuchten, werden in engen Kisten transportiert und unter unmöglichen hygienischen Bedingungen gehalten. Das vermeintliche Schnäppchen zieht meisten hohe Tierarztkosten nach sich, da solche Tier in der Regel nach dem Kauf erkranken. Vielfach überleben die Tiere das erste Lebensjahr nicht. Hier zu sparen ist falsch. Wer einen Rassehund oder auch Mischlingshund erweben möchte, muss sich klar sein, dass eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Hunden kostenintensiv ist und dementsprechend ein Hund je nach Rasse bis zu einigen tausend Euro kosten kann. 

Einige der Tiere dürfen jetzt vermittelt werden. Interessenten sollte sich allerdings klar sein, dass ein Hund mit einer solchen Vorgeschichte viel Verständnis und Aufmerksamkeit braucht. Hoffen wir, dass die Hunde jetzt in gute, wohlwollende Hände kommen und endlich ein wirklich schönes Zuhause finden.

Mich hat es erwischt …

23. Februar 2008 by behindertenbegleithundshacky

… mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Ohren, Kopf und Gliedschmerzen schickte mich mein Frauchen am Donnerstag auf meine Decke. Nachdem ich dann auch noch Donnerstagnacht vor Verzweiflung und auf der Suche nach Aufmerksamkeit in ihr Bett robbte, wurde ich Freitagmorgen am Kragen gepackt und zum Tierarzt gefahren. Der gab zwar Entwarnung, aber Frauchen tröpfelt mir seither fleißig Ohrentropfen in meine Ohren. Und  dann soll ich mich laut Tierarzt auch noch verwöhnen lassen. Krankgeschrieben als Behindertenbegleithund soll ich lange, ruhige Spaziergänge, ganz viel kuscheln mit meinem Frauchen und meinem Dino, viel Schlafen und Frauchens Kochkünste geniesen. Gestern gab es schon Reis mit Lachs, mmm, und heute mein Lieblingsessen Reis mit Erbsen und Möhren und Kalbsfleisch. Ach an dieses kranksein könnte ich mich gewöhnen.

Inzwischen vergleicht mich Frauchen aber mit “Männern”, die anscheinend sehr anstrengend sein können, wenn sie krank sind.  Anscheinend möchten kranke Männer nicht nur bedauert werden. Nein, alles soll sich um sie drehen und nichts sei so wichtig wie ein kranker Mann:  kein Kochen, kein Einkaufengehen, kein Putzen, kein Garnichts!

Kann ich gar nicht nachvollziehen. Äh Frauchen, ich habe mitbekommen, dass du Kalbswürstchen vom Fleischer mitgebracht hast, könntest du …

Valentinsgrüße

14. Februar 2008 by behindertenbegleithundshacky

 

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand,
und wie wäre der möglich ohne Liebe.
Johann Wolfgang von Goethe

Wuff Helau

31. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Man hatte mich ja davor gewarnt an Weiberfastnacht eine Krawatte zu tragen.

Muss ich diese merkwürdige Handlung verstehen???

DRK-HausNotRuf

18. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Seit einem Jahr arbeite ich mit dem DRK-HausNotRuf zusammen. Deshalb geht heute ein großes Dankschön an die kompetenten Mitarbeiter/innen zum DRK-HausNotRuf.

Mein Frauchen trat 2006 mit dem Vorschlag, dass ich im Ernstfall den HausNotruf auslösen solle,  an das DRK Berlin heran. Die Mitarbeitern des DRK-HausNotRuf entwickelten für mich eine spezielle Vorrichtung zum Auslösen des Alarms, die im Januar 2007 in Frauchens Wohnung eingebaut wurde. Mich hatte man zur Weiterbildung nach Rostock geschickt.

Als ich dann im Januar 2007 aus meiner Spezialschulung zurück kehrte,  lernte ich viele nette Menschen, Mitarbeiter/innen des DRK drk.gif Berlin, kennen. Seither ziehe ich  hin- und wieder zum Üben an der Schnur des HausNotRufs. Das ist notwendig, weil Hund dazu neigt, beigebrachte Übungen, wenn sie nicht abgerufen werden, zu vergessen. Wenn ich an der Vorrichtung ziehe kommt prompt eine Stimme aus der Wand. Diese Stimme erkundigt sich, ob es meinem Frauchen auch gut geht. Und wenn es sich um eine, mit Frauchen abgesprochene Übung des DRK-HausNotRuf handelt, bekommen wir hin und wieder auch Besuch.

Aber trotz vieler Übungen, keiner konnte sagen, wie ich dann im Ernstfall reagieren würde. Was in der Theorie klappt, muss in der Praxis nicht unbedingt funktionieren. Und als der Ernstfall dann eintraf, handelte ich genau, wie ich es gelernt habe.  Ich will ja keinen Hund neidisch machen, aber zur Belohnung gab es ein sehr großes tolles Leckerli und viele Streicheleinheiten.

Mir macht die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen des  DRK-HausNotRuf viel Freude. Und ich freue mich immer, wenn ich (und ganz besonders auch mein Frauchen) Besuch bekommen. Gern besuche ich auch die Geschäftstelle in der Bachestraße (Das geheime Pizzalager in Hundeschnauzenhöhe habe ich ohne Probleme gefunden).

Frauchen und ich sagen allen, die uns so toll unterstützen und helfen,

vielen, vielen Dank!

Lange nichts mehr gehört vom

14. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Initiator dieses Blogs. Ja, heute vor einem Jahr wurde meinem Frauchen die Frage gestellt: Warum bloggt Shacky nicht? Es hat zwar noch einige Monate gedauert, bis mein Blog mit Unterstützung des initiators dann im großen WWW auftauchte. Aber das lag wohl mehr daran, dass Frauchen damals ziemlich viel um die Ohren hatte.

Aber nichts desto trotz, der Initiator hat sich seit fast zwei Monaten in diesem Blog nicht mehr zu Wort gemeldet. Ich muss hier doch mal meine Besorgnis zum Ausdruck bringen. Wenn es so weiter geht, kann ich wohl meinen jetzigen Job vorübergehend ruhen lassen und mich als Suchhund betätigen. Vorsorglich packt Frauchen für mich schon einen Survivor-Rucksack. Also ich nehme die U9 und fahre erstmal bis Bahnhof Zoo, steige in die S-Bahn um, fahre einige Stationen weiter und dann die Treppe runter, äh, war es links oder rechts rum äh … . Hoffentlich findet sich der Initiator von selbst wieder an? 

Wellness Urlaub Impressionen

9. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Gern komme ich der Bitte im Kommentar von “Ich war mal kurz weg” nach und zeige weitere Impressionen von unserem Wellness-Urlaub: 

Mein Namensvetter Chucky der Polizeihund

9. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

In der “Kategorie Hunde” möchten wir in unregelmäßigen Abständen die verschiedensten Möglichkeiten für den Einsatz eines Hundes vorstellen.

Bei der Polizei in NRW wurde mein Namensvetter Chucky, ein kleiner belgischer Schäferhund, als Polizeihund ausgebildet. Der WDR begleitete seine Ausbildung,  seine Übungen und seine ersten Einsätze.
(Hinweis: Namensvetter weil mein Name von Chucky (gesprochen Shacky), der Mörderpuppe eingedeutscht wurde)

Ich war mal kurz weg!

6. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

Nach einer für mich überraschenden Weihnachts- und Silvesterblogpause melde ich mich gut erholt aus meinem Wellness-Urlaub zurück.

Im Jahr 2007 musste ich doch sehr brav gewesen sein. Anders kann ich mir die schönen Überraschungen zu Weihnachten nicht erklären. Zuerst hat das Christkind am Heiligabend ein tolles Intelligenzspiel für Hunde bei mir zuhause abgegeben.  Ihr glaubt gar nicht in viel Spaß es macht die versteckten Leckerlis zu finden.

Wie ich schon vor einiger Zeit vermutete, verwöhnte mich mein Frauchen auch noch mit selbstgekochtem Lamm- und Kalbsgemüsereis. Mmmh, da forderte ich doch gern einen Nachschlag.

Die größte Überraschung kam aber am 2. Weihnachtsfeiertag. Mein Frauchen holte auf einmal die Koffer heraus um vor der Silvesterknallerei zu flüchten. Eine Superidee von meinem Frauchen, bei der Silvesterknallerei gerate ich immer in Panik.

Zunächst deutete für mich alles darauf hin, dass wir wieder an die Ostsee fahren. Umso enttäuschter war ich dann für einen Augenblick, als Frauchen hinter Wittstock die Autobahn verließ und ich nur noch Wald sah. Ja, ich gebe zu, ich habe meinem Unmut erst mal Luft machen müssen.

Schließlich parkten wir vor der Villa Kunterbunt.  Mein Kennerblick erkannte sofort, hier sind Menschen und Hunde willkommen. Frauchen hatte ein schönes Zimmer mit Seeblick für uns reserviert.  Ein See in unmittelbarer Nähe zum Hotel, da finde ich doch sicherlich eine Möglichkeit baden zu gehen.  

Und dann sah ich sie. Im Garten tobten zwei Hunde. Hund lernt doch nie aus. Ein Hotel mit Hundespielwiese, was für eine Überraschung. Und die Überraschungen rissen für mich nicht ab. Frauchen hatte nicht nur für sich sondern auch für mich ein spezielles Verwöhnprogramm gebucht.

Am ersten Tag ließen wir bei Waldspaziergängen die Seele baumeln.    Und beim anschließenden Besuch der Hundewiese lernte ich den  Hovawart Gustav kennen, mit dem ich dann in den nächsten Tagen spielen durfte.

Während Frauchen ihr Verwöhnprogramm mit schwimmen, saunieren und massieren genoss, entdeckte ich die Vorteile unseres Zimmers. Das Sofa, so bequem und in idealer Größe für mich.  Ich musste nur aufpassen, dass Frauchen mich dabei nicht erwischte, denn zu Hause darf ich nicht auf das Sofa. Das Donnerwetter war groß als Frauchen mich dann doch ertappte. Ja, ja, ich habe jetzt auch verstanden, dass ein gut erzogener Hund sich in einem Hotel so nicht benimmt. Aber mein Frauchen kennt mich ja doch sehr gut und hatte vorsorglich schon eine Decke aufs Sofa gelegt.

Eines meiner absoluten Highlights in diesem Urlaub war die Hundewanderung  mit anschließendem Weißwurstessen für die Zweibeiner. Gemein, dass man als Hund davon nichts abbekommen hat.

Und dann kam Silvester. Ach war das für mich angenehm. Beim spazieren gehen hörte man nur in der Ferne vereinzelt einige Böller, die mich nicht erschreckten. Und am Abend saßen die Zweibeiner mit ihren Hunden gemeinsam beim Fondue im Stübchen und genossen den Jahreswechsel ohne Knallerei. So entspannt habe ich noch nie Silvester gefeiert.  Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, dass ich mich so in Schale geschmissen habe.

Im neuen Jahr wurde auch ich noch mit einer Hundemassage verwöhnt.  O, war das toll. Ich konnte gar nicht genug bekommen.

Aber wie üblich, wenn es am schönsten ist, sollte man gehen, dass hat auch mein Frauchen beherzigt. Klar, dass ich die Rückfahrt nach Berlin total verschlafen habe.

Vielleicht kann ich ja Frauchen überreden, dort wieder einmal Urlaub zu machen.

Happy New Year

4. Januar 2008 by behindertenbegleithundshacky

jahr.jpg

Wir wünschen allen unseren Blog-Besuchern ein gesundes, glückliches und gutes Jahr 2008!

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2007 by behindertenbegleithundshacky

Wir wünschen allen Besuchern unseres Blogs wunderschöne und erholsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2008!