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Ich war mal kurz weg!
6. Januar 2008Nach einer für mich überraschenden Weihnachts- und Silvesterblogpause melde ich mich gut erholt aus meinem Wellness-Urlaub zurück.
Im Jahr 2007 musste ich doch sehr brav gewesen sein. Anders kann ich mir die schönen Überraschungen zu Weihnachten nicht erklären. Zuerst hat das Christkind am Heiligabend ein tolles Intelligenzspiel für Hunde bei mir zuhause abgegeben.
Ihr glaubt gar nicht in viel Spaß es macht die versteckten Leckerlis zu finden.
Wie ich schon vor einiger Zeit vermutete, verwöhnte mich mein Frauchen auch noch mit selbstgekochtem Lamm- und Kalbsgemüsereis. Mmmh, da forderte ich doch gern einen Nachschlag.
Die größte Überraschung kam aber am 2. Weihnachtsfeiertag. Mein Frauchen holte auf einmal die Koffer heraus um vor der Silvesterknallerei zu flüchten. Eine Superidee von meinem Frauchen, bei der Silvesterknallerei gerate ich immer in Panik.
Zunächst deutete für mich alles darauf hin, dass wir wieder an die Ostsee fahren. Umso enttäuschter war ich dann für einen Augenblick, als Frauchen hinter Wittstock die Autobahn verließ und ich nur noch Wald sah. Ja, ich gebe zu, ich habe meinem Unmut erst mal Luft machen müssen.
Schließlich parkten wir vor der Villa Kunterbunt.
Mein Kennerblick erkannte sofort, hier sind Menschen und Hunde willkommen. Frauchen hatte ein schönes Zimmer mit Seeblick für uns reserviert. Ein See in unmittelbarer Nähe zum Hotel, da finde ich doch sicherlich eine Möglichkeit baden zu gehen.
Und dann sah ich sie. Im Garten tobten zwei Hunde. Hund lernt doch nie aus. Ein Hotel mit Hundespielwiese, was für eine Überraschung. Und die Überraschungen rissen für mich nicht ab. Frauchen hatte nicht nur für sich sondern auch für mich ein spezielles Verwöhnprogramm gebucht.
Am ersten Tag ließen wir bei Waldspaziergängen die Seele baumeln.
Und beim anschließenden Besuch der Hundewiese lernte ich den Hovawart Gustav kennen, mit dem ich dann in den nächsten Tagen spielen durfte.
Während Frauchen ihr Verwöhnprogramm mit schwimmen, saunieren und massieren genoss, entdeckte ich die Vorteile unseres Zimmers. Das Sofa, so bequem und in idealer Größe für mich.
Ich musste nur aufpassen, dass Frauchen mich dabei nicht erwischte, denn zu Hause darf ich nicht auf das Sofa. Das Donnerwetter war groß als Frauchen mich dann doch ertappte. Ja, ja, ich habe jetzt auch verstanden, dass ein gut erzogener Hund sich in einem Hotel so nicht benimmt. Aber mein Frauchen kennt mich ja doch sehr gut und hatte vorsorglich schon eine Decke aufs Sofa gelegt.
Eines meiner absoluten Highlights in diesem Urlaub war die Hundewanderung
mit anschließendem Weißwurstessen für die Zweibeiner. Gemein, dass man als Hund davon nichts abbekommen hat.
Und dann kam Silvester. Ach war das für mich angenehm. Beim spazieren gehen hörte man nur in der Ferne vereinzelt einige Böller, die mich nicht erschreckten. Und am Abend saßen die Zweibeiner mit ihren Hunden gemeinsam beim Fondue im Stübchen und genossen den Jahreswechsel ohne Knallerei. So entspannt habe ich noch nie Silvester gefeiert.
Es hat sich auf alle Fälle gelohnt, dass ich mich so in Schale geschmissen habe.
Im neuen Jahr wurde auch ich noch mit einer Hundemassage verwöhnt.
O, war das toll. Ich konnte gar nicht genug bekommen.
Aber wie üblich, wenn es am schönsten ist, sollte man gehen, dass hat auch mein Frauchen beherzigt. Klar, dass ich die Rückfahrt nach Berlin total verschlafen habe.
Vielleicht kann ich ja Frauchen überreden, dort wieder einmal Urlaub zu machen.
Neue Schwanenliebe
17. Dezember 2007Es war einmal ein schwarzer Trauerschwan. Niemand wusste woher er kam. Niemand wusste wohin er ziehen wollte. Niemand wusste, ob er lange bleiben wollte. Auf einmal schwamm er auf dem Aasee in Münster. Doch bei genauerem Hinsehen erkannte man, dass der Schwan eigentlich eine Schwänin war. Und auf dem See fand die schöne schwarze Schwänin, die man auf den Namen Petra taufte, dann ihren verwunschenen Traumprinzen. Der Traumprinz, ein Tretboot in Schwanengestalt konnte Petras große Liebe nicht erwidern. Das Schwänerichboot gewährte Petra nur Schutz vor den Unbilden des Wetters, aber nichts konnte sie davon abbringen, ihr Schwänerichtretboot zu verlassen. Ob Sommer oder Winter, Aasee oder Allwetterzoo, Petra blieb trotz aller Versuche, ihr andere Schwäneriche vorzustellen, ihrem Tretboot treu. Der Sommer zog ins Land, der Winter zog ins Land. Und im Frühling merkte man ganz langsam, dass Petra anscheinend doch etwas vermisste. War es das fehlende Graulen, die fehlenden Streicheleinheiten oder einfach nur, dass Schwan sich nicht unterhalten konnte, man weis es nicht.
Zunächst suchte Petra unter den Menschen nach einen stolzen „Schwan“. Und dann im Herbst, niemand wusste woher er kam, wohin er ziehen und wie lange er bleiben wollte, plötzlich war er da. Ein stolzer weisser Höckerschwan landet auf dem Aasee. Und es war geschehen. Petras Herz eroberte er im Nu. Nun schwimmen ein weisser und ein schwarzer Schwan in trauter Zweisamkeit auf dem Aasee. Und wenn sie nicht weiterziehen …
(Anm. siehe auch: mein Besuch bei Petra und ihrer Schwanenliebe)
Heija Safari
28. September 2007Carnival der Kulturen Bielefeld 2007
11. Juni 2007Carnival der Kulturen Bielefeld 2007
3. Juni 2007Darf ich Ihnen die Schleppe tragen?

Jetzt auch noch Brasilien - Hilfe ich mache eine Weltreise

Erstaunlich, was diese Zweibeiner so alles anstellen!

Aber wenn ich mal über die Strenge schlage, …
Merkwürdiges Getier kann man auf dem Carnival kennen lernen.

Dies stellte sich als Bremer Höckertier vor.
habe ich bestimmt einen Kater!










