Archiv für die Kategorie ‘Alltägliches’

Klapperkiste, Youngtimer, Oldtimer

10. Mai 2009

Hilfe!!! Frauchen hat ihre Bastel- und Bauarbeiten ausgeweitet. Nicht nur, dass bei uns in der Wohnung umfangreiche Baumaßnahmen vorgenommen werden und ich, weil Frauchen keine Küche mehr hat, kein selbstgekochtes Fressen bekommen kann und so was von leide. Nein, jetzt hat sie auch noch den Einfall, ein Auto wieder fahrbereit zu machen. Schaut euch doch mal diese 24 Jahre alte Klapperkiste an. Klapperkiste

Eigentlich ganz lieb vom Frauchen, denn mir fällt das Einsteigen ins jetzige Auto doch schwer. Da kann ich nämlich nur auf dem Rücksitz Platz nehmen, weil dass Auto keine Lagefläche hat. 

Prompt musste ich wieder leiden. Denn Frauchen hatte zufällig ein Plakat mit Hinweis auf die Oldtimertage gesehen und so ging der Sonntagsausflug nicht in den Park sondern ins Meilenwerk. Doch schon vorher gab es das erste Problem: Kein Behindertenparkplatz weit und breit. Der Veranstalter hatte anscheinend nicht damit gerechnet, dass sich auch Behinderte für Oldtimer interessieren könnten und kurzer Hand die vorhandenen Behindertenparkplätze zum Showroom erklärt.

Parkplatz2     Parkplatz1    Parkplatz3 

Ok, wenn man die Fotos genau betrachtet, könnte man auf den verwegenen Gedanken kommen, dass die hier abgestellten Motorräder keine Pkw’s sind. Aber Frauchen überlegte doch kurzfristig die „Freunde und Helfer“ zu bemühen, als plötzlich direkt vor unserer Nase ein Parkplatz frei wurde.

Also hin und wieder kann Hund ja nur über das Verhalten von Zweibeinern staunen.  Obwohl ich ja gerne Auto fahre, würde  Frauchen nie auf den Einfall kommen und mich hinters Steuer lassen.  loewe Wie es der Löwe allerdings geschafft hat, hätte ich ihn gern einmal gefragt.

Also nein,  hund glaubt ja nicht, was diese Auto Renner für Lärm machen können. Frauchen hat mir versprochen, für solche Veranstaltungen, Ohrenschützer für mich zu basteln.

Und natürlich musste ich Frauchen  auf dieses Auto IMG_5388 aufmerksam machen. Toll, diese Türen würden mir das Einsteigen doch sehr vereinfachen. Aber nein, die  können wir nicht in unsere Klapperkiste einbauen, wurde ich belehrt. 

Irgendetwas an dieser Präsentation  IMG_5392 erinnerte Frauchen dann doch an unsere Bauarbeiten zu Hause. Während mich doch viel mehr interessierte was diese Beine IMG_5393 hier zu suchen hatten. Genauer durfte ich das aber nicht untersuchen.

Interessantes gab es zu sehen und zu bestaunen. Aber leider fanden wir keine Ansprechpartner oder Berater für die notwendigen Reparaturen der alten Klapperkiste.  Irgendwie war man sich dort noch nicht mal einig, ob unsere Klapperkiste schon als Klapperkiste, Youngtimer, als seltener Pkw mit Umbauvorrichtungen oder als historische Fahrzeug zu gilt. Uns hat jedenfalls der Kopf geraucht, bei so vielen unterschiedlichen Erklärungen.  Und ich gebe auch noch zu dass Autowerkstätten mich faszinieren. Aber das war mir dann doch zuviel rund ums Auto und ich war froh, als als ich wieder in unserem Auto schlafen durfte.

 

Ostergrüße

10. April 2009

Wir wünschen

ein schönes

Osterfest!

Wir leben noch …

13. Januar 2009

Ein herzliches Dankeschön an alle die besorgt registriert haben, dass wir - mein Frauchen und ich – kaum noch Spuren im WWW hinterlassen haben. Wir haben uns deshalb entschieden, in unregelmäßigen Abständen, über die, im Hause Shacky M. , in der nächsten Zeit anstehenden Veränderungen zu berichten.

Nach einem wunderschönen erholsamen Silvesterurlaub (über den ich in Kürze auch noch berichten werde) krempelte Frauchen mit Freunden und Bekannten die Ärmel hoch und begann, die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen.

Ja, ja, Baumaßnahmen. Wir bekommen einen neuen Fußboden. Soll auch für mich besser sein, weil ich dann nicht mehr so rutschen kann. So wurde mir zumindest versprochen. Pah, hätte ich auch nur im entferntesten geahnt, was dass für mich und meine Sittich-Mitbewohner bedeutet:

Kommentatoren bekannter Einrichtungssendungen würden beim Anblick des Flures auf  die angenehme schlauchförmige Weite hinweisen. 

Und dann die minimalistische Ausstattung des Wohnzimmers:

nur die absolut notwendigste Wohnzimmerausstattung. Rechter Hand sind noch Bestandteile des Sofas zu sehen.

Man lasse nicht außer Acht, wie phantasievoll der letzte verbliebene Sessel von meiner Decke und in Mülltüten gepackte Sofakissen umrahmt wird.

Vorbildlich wurde die Sittichvoliere und die Transportkäfige in der anderen Ecke des Zimmers plaziert. Der Fernseher und der Campingtisch vervollständigen das Ensemble.

 

Und dann, dass in seine Bestandteile zerlegte Sofa. Dieses schöne Sofa, auf dem ich es mir nur, wenn Frauchen es nicht mitbekommt, gemütlich machen konnte.

All diese Sachen müssen noch, in einer weiteren Aktion,  in die anderen Zimmer der Wohnung geräumt werden. Ich kündige schon mal vorsorglich an, dass weitere Helfer gesucht werden. Also richtet Euch schon mal auf anfragen ein.

Ja, die ersten Tage des Jahres waren für uns schon sehr aufregend.

Aber es wird noch weitergehen. Wenn der Flur und das Wohnzimmer ausgeräumt sind und die Handwerker anrücken, wird es ganz besonders spannend. Wir dürfen für einige Zeit nicht den Boden betreten und müssen uns eine Unterkunft suchen.  Für die Wellensittiche haben wir schon ein schönes warmes Quartier gefunden. Und wo wir unterkommen? Eine gute Frage: Frauchen erzählt mir immer, dass sie im Keller noch einen einen alten Schlafsack hat.  Ob wir wohl unter den Brücken Berlins Zuflucht suchen müssen? Jedenfalls verrät Sie nichts.

Eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung

26. Dezember 2008

erwischte mich am 1. Weihnachtsfeiertag eiskalt.

Da geht man unbedarf im Park spazieren und wird aufeinmal von Fan’s belagert.

Und das alles nur wegen:

fzsp

in der Freizeit Spass Nr. 1.

Eigentlich wollten wir Euch mit diesem Bericht den Jahresanfang versüssen, aber  nun ist es eine Weihnachtsüberraschung geworden.

Ich hoffe, dass die nächsten Tage ohne weitere solcher Überraschungen vorübergehen.  Ich wünsche noch schöne verbleibende 2008er Tage und einen guten Rutsch ins Jahr 2009.

Und nun tschüss bis 2009. Wir starten jetzt ins Silvesterknallereialternativprogramm von Frauchen.

Frohe …

24. Dezember 2008

weihnachtengruesse

Sei dabei – Wir sind Berlin

12. Oktober 2008

Retter, Technik und Aktionen
Sei dabei – Wir sind Berlin

unter diesem Motto luden die Senatsverwaltung für Inneres und Sport, die Berliner Hilfsorganisationen und das Technische Hilfswerk in die Arena Treptow ein.

Klar das ich – auch als Helfer in Notsituationen eingesetzter - interessierter Hund dort mal vorbei geschaut habe.

Also nein, was einige Zweibeiner so hobbymässig alles anstellen. Sofort am Eingang beschäftigtigten sich eine Menge Leute von der Feuerwehr mit diesem merkwürdig darstehenden Auto.  Da wurde gerauft, da wurde gezupft, dann mal geflucht und schließlich, nach gefühlter sehr langer Zeit  riss man dem Auto dann das Dach ab. Okay, wahnsinnig starke Typen hat die Feuerwehr.  In der Halle kam dann die nächste Überraschung in Form der Höhenrettung von der Decke geschwebt. Wow, habe ich mich erschreckt.  Da wurde doch tatsächlich ein Hund mit abgeseilt. Super Kumpel. Du hast meinen vollsten Respekt.  Selbst die Erste Hilfe für Hunde wurde hier von der Hundestaffel des ABS vorgeführt. Und was die anderen Kumpel so alles drauf hatten … Ja, ja, ich höre mein Frauchen schon wieder sagen: Shacky, die konnten super  …  Ja, sie konnten alles das machen, was auch mir Spaß macht, ich aber als Behindertenbegleithund nicht machen soll. Gemein!!!  Ja, Frauchen, diese Übung habe ich mit großem Interesse beobachtet. Super wie dieser kleine Kerl durch den großen, langen, dunkeln Tunnel gerannt ist. Klar, es wurde auch angesagt, dass er schon ein ausgebildeter Rettungshund ist.  Und dann sollte ein sieben Monate alter Bernersennenhund auch durch den Tunnel laufen. Leider kann man den „Kleinen“ auf dem Foto (in der Halle war es leider zum Fotografien fast zu dunkel) im Hintergrund erahnen.  Nun durften aber erst mal die Ausbilder zeigen was sie so alles drauf hatten. In dem Alter hätte ich auch Bedenken, einfach so durch ein schwarzes Loch zu laufen. Also bemühte man zunächst Leckerlis  um dann dem Kleinen doch entgegen zu robben.  Merkwürdige Einfälle haben die Zweibeiner. Lässt sich fortsetzen, denn während der Vorführung  überraschte mich dieses komisch orange Marsmännchen. Wie ich dann erfuhr war es jemand von der DRK ABC-Bereitschaft Wedding. Wedding, o, da mache ich doch die Gegend unsicher.   Also ein Grund mehr, dies etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Hätte ich doch nur etwas besser aufgepasst, dann wäre mir bei der Besichtigung des Dekontaminationsplatzes eine Überraschung erspart geblieben.  Interessant war dieses Zelt ja schon. Und dass dort etwas von der Decke hing, hatte ich zunächst überhaupt nicht bemerkt.  Duschen, und dass mir. Ich mag keine Duschen. Wenn Frauchen mich in die Badewanne steckt, muss sie mich immer überreden. Und hier laufe ich – Dussel – freiwillig ins Duschzelt rein.  Klar das ich dann Aufmunterung brauchte. Nach all der Aufregung musste ich dann  doch mal raus und konnte deshalb auch noch die DLRG beobachten, wie sie eine Rettungsübung  auf dem Wasser durchführte. Aber dann, dann bemerkte ich diesen  köstlichen Duft vom Teller eines Feuerwehrmannes. Ach heute ist einfach nicht mein Tag. Nicht ein Tröpfchen von der herrlichen Suppe fiel auf den Boden.

Danach habe ich meinem Frauchen sehr deutlich gezeigt, dass ich die Schnauze voll habe und nach Hause zu meinem Futternapf möchte. 

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29. September 2008

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