Archiv für April 2008

Ein aufregender Tag

26. April 2008

Heute durfte ich mein Frauchen zur Messe: Miteinander Leben Berlin  begleiten. Ist ja wirklich interessant was man dort so als Hilfmittel und Unterstützung für Behinderte präsentiert bekommt. Damit auch ich etwas vom Messebesuch hatte, lud mich ein lieber Mitarbeiter vom DRK-Berlin zu einer kleinen Rundfahrt im Messegelände ein.  Es heißt zwar, lieber schlecht gefahren als gut gelaufen, aber ich war dann doch froh, als ich von diesem Gefährt springen konnte.

Nach dem Bummel über die Messe klingelte dann auch noch Frauchens Handy und wir wurden ganz spontan vom hier allseits bekannten Herrn Ultimonativ zu einem Spaziergang im Tiergarten überredet. Selbstverständlich rauscht, äh reist, bei so traumhaft schönem Cabrio-Wetter ein Hund wie ich standesgemäss zum Spaziergang an. Klar, dass ich im Park die Gunst der Stunde zum intensivem Ballspielen genutzt habe.

Zuhause angekommen hatte dieser netter Herr  keine große Arbeit mit mir. Ich fiel mit meiner Messebeute (ein neues Quitsche-Bade-Entchen für die Ostsee)  nur noch auf meine Decke  und möchte bis morgen früh nicht mehr gestört werden.

Frauchen hat es wieder getan

20. April 2008

und mir, einem schönen Golden Retriever, eine Kurzhaarfrisur verpasst. Hilfe, ich sehe nun aus wie ein Labrador? Hoffentlich verschrecke ich mit dieser Frisur nicht meine Hundefreunde. Paulinchen hat mich zuerst gar nicht erkannt. 

Ich traf Hänsel und Gretel

19. April 2008

Es war einmal ein kleiner Golden Retriever, der mit seinem Frauchen in den Urlaub fuhr. Bei seinen Wanderungen durch die dunklen Wälder der Altmark traf er auf ein kleines  Häuschen, mit vielen kleinen Lebküchlein dran. Leise hört man “Hänsel, streck deine Finger heraus, damit ich fühle, ob du bald fett bist.” Der kleine Goldie witterte förmlich die Gefahr, in der sich nicht nur Hänsel sondern auch Gretel befanden. Vorsichtig beobachtete er die Hexe,  als er auf einmal „Knusper, knusper, kneischen! Wer knuspert mir am Häuschen?“ hörte. Er überlegte zu knurren: „Der Wind, der Wind, …“, aber er wollte vermeiden, ins Häuschen gebeten zu werden. So spielte er lieber einen Bettvorleger. Dabei konnte er beobachten, wie die Hexe Gretel befahl, den Backofen anzuheizen. Doch als die Hexe zu Gretel sagte: „Sieh nach ob das Feuer im Ofen richtig brennt“ gelang es  dem kleinen Hund Gretel eine Warnung zu zuraunen. Und Gretel stellte sich dumm und bat die Hexe, ihr zu zeigen, wie so etwas gehen sollte. Die Hexe meinte, man müsse in den Ofen hineinkriechen und steckte ihren Kopf in den Ofen. Diese Chance nutzte Gretel und stieß die böse Hexe in den Ofen hinein. Nach einiger Zeit konnte man dann mit vereinten Kräften, einen sehr großen Lebkuchen aus dem Ofen ziehen.  Der kleine Goldie ließ es sich natürlich nicht nehmen Hänsel und Gretel sicher nach Hause zurück zu bringen.

Meine Auszeit ist vorbei

12. April 2008

den Lesern meines Blogs dürfte nicht entgegangen sein, dass einige Zeit von mir nichts zu hören und zu lesen war. Nach vielen Krankheiten und Verletzungen hatte Frauchen mich zu einer Auszeit verdonnert. Obwohl ich zunächst nicht damit einverstanden war, dass es diesmal nicht an die Ostsee ging - entsprechend habe ich auch protestiert - kann ich im Nachhinein sagen: die frische Landluft, lange Spaziergänge und Mäuse- bzw. Maulwurfjagden in der Altmark und als ganz besondere Überraschung ein kuscheliges Plätzchen am Ofen  haben mir gut getan.  Ich stecke jetzt wieder voll Tatdrang. In Kürze werde ich ausführlich über meine Erlebnisse in der Altmark berichten. Euer Shacky