Archiv für Februar 2008

Illegaler Tierhandel und Tierzucht

28. Februar 2008

Tierschützer in NRW haben im Augenblick alle Hände voll zu tun, um insgesamt 118 Hundewelpen, Möpse, Labradore, Tibet-Terrier, Jack-Russell-Terrier u.a., welche durch zwei Befreiungsaktionen gerettet werden konnten, zu versorgen.

Die Tiere stammen laut Informationen des WRD aus einer illegalen Zucht und einem illegalen Tierhandel. Auch unser Blogkumpel Alex berichtet in seinem Blog auch ausführlich über diesen illegalen Tierhandel.

Die Tiere sind fast alle krank, leiden an Parasiten, haben Entzündungen, Impfungen fehlen. Teilweise sind die Tiere nicht stubenrein oder zeigen Verhaltensstörungen, sind überängstlich oder agressiv. Endlich erhalten sie die notwendige medizinische Hilfe und liebevolle Betreuung.

Die aufnehmenden Tierheime, insbesondere die Tierheime Mechernich und Lübbecke, brauchen nun aber Hilfe und Unterstützung. Eine solche Hundemeute aufzunehmen, bedeutet nicht nur viele Arbeit, sondern auch vielfache Kosten für die medizinische Behandlung, die Futterversorgung usw. Deshalb hier: Man kann mit vielem helfen: Sach- und Geldspenden, aber auch ehrenamtliche Hilfe werden hier für eine gute Sache benötigt.    

Das solche Vorfälle aber immer wieder vorkommen, liegt aber auch an der heutezutage üblichen Geizmentalität. Rassehunde zum Schnäppchenpreis  - über Anzeigen in Zeitungen oder im Internet - geht immer zu Lasten der Tiere. Vielfach werden die Welpen viel zu früh von der Mutter getrennt, kommen aus Massenzuchten, werden in engen Kisten transportiert und unter unmöglichen hygienischen Bedingungen gehalten. Das vermeintliche Schnäppchen zieht meisten hohe Tierarztkosten nach sich, da solche Tier in der Regel nach dem Kauf erkranken. Vielfach überleben die Tiere das erste Lebensjahr nicht. Hier zu sparen ist falsch. Wer einen Rassehund oder auch Mischlingshund erweben möchte, muss sich klar sein, dass eine artgerechte Haltung und Aufzucht von Hunden kostenintensiv ist und dementsprechend ein Hund je nach Rasse bis zu einigen tausend Euro kosten kann. 

Einige der Tiere dürfen jetzt vermittelt werden. Interessenten sollte sich allerdings klar sein, dass ein Hund mit einer solchen Vorgeschichte viel Verständnis und Aufmerksamkeit braucht. Hoffen wir, dass die Hunde jetzt in gute, wohlwollende Hände kommen und endlich ein wirklich schönes Zuhause finden.

Mich hat es erwischt …

23. Februar 2008

… mit Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Ohren, Kopf und Gliedschmerzen schickte mich mein Frauchen am Donnerstag auf meine Decke. Nachdem ich dann auch noch Donnerstagnacht vor Verzweiflung und auf der Suche nach Aufmerksamkeit in ihr Bett robbte, wurde ich Freitagmorgen am Kragen gepackt und zum Tierarzt gefahren. Der gab zwar Entwarnung, aber Frauchen tröpfelt mir seither fleißig Ohrentropfen in meine Ohren. Und  dann soll ich mich laut Tierarzt auch noch verwöhnen lassen. Krankgeschrieben als Behindertenbegleithund soll ich lange, ruhige Spaziergänge, ganz viel kuscheln mit meinem Frauchen und meinem Dino, viel Schlafen und Frauchens Kochkünste geniesen. Gestern gab es schon Reis mit Lachs, mmm, und heute mein Lieblingsessen Reis mit Erbsen und Möhren und Kalbsfleisch. Ach an dieses kranksein könnte ich mich gewöhnen.

Inzwischen vergleicht mich Frauchen aber mit “Männern”, die anscheinend sehr anstrengend sein können, wenn sie krank sind.  Anscheinend möchten kranke Männer nicht nur bedauert werden. Nein, alles soll sich um sie drehen und nichts sei so wichtig wie ein kranker Mann:  kein Kochen, kein Einkaufengehen, kein Putzen, kein Garnichts!

Kann ich gar nicht nachvollziehen. Äh Frauchen, ich habe mitbekommen, dass du Kalbswürstchen vom Fleischer mitgebracht hast, könntest du …

Valentinsgrüße

14. Februar 2008

 

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand,
und wie wäre der möglich ohne Liebe.
Johann Wolfgang von Goethe