Archiv für Dezember 2007

Frohe Weihnachten

24. Dezember 2007

Wir wünschen allen Besuchern unseres Blogs wunderschöne und erholsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2008!

Fotoshooting für Weihnachtsgrüße

23. Dezember 2007

Ich habe ganz brav für diese Foto possiert, denn morgen soll es für alle braven Hunde eine Überraschung geben. Ich bin ja so aufgeregt. Was könnte das wohl sein?

Alle Jahre wieder …

21. Dezember 2007

im Dezember, kann Hund als aufmerksamer Menschenbeobachter,  ein merkswürdiges Verhalten der Zweibeiner wahrnehmen.  

Zuerst hängt an der Wand dieser merkwürdige Adventskalender, aus dem ich immer so tolle Leckerlis bekomme. Dann steht so ein merkwürdiges Gestrüpp mit 4 Kerzen auf dem Tisch. Ich weis auch nicht, warum zuerst nur eine, dann zwei, dannn drei und erst zum Schluß alle vier Kerzen angezündet werden. Sparsamkeit kann hierfür nicht der Grund sein.

Was für tolle Düfte vom Plätzchenbacken aus der Küche in meine Nase steigen, kann ich hier gar nicht beschreiben. Aber sobald ich meine Nase auch nur durch die Küchentür stecken, heißt es: “Shacky, das ist nicht für Dich, raus!”  

Meistens, wenn alle vier Kerzen brennen, schleppt man einen großen Baum in unsere Wohnung. Das gemeine ist, ich darf daran nicht mein  Beinchen heben. Danach werden dann ganz viele bunte Bälle an die Äste gehängt und meine Zweibeiner stehen davor und loben sich gegenseitig, wie toll sie diesen schiefen Baum geschmückt haben. Ich bekomme dann immer zu hören, “Shacky mit diesem Kugeln spielt Hund nicht!” Oh diese Verlockung und Verführung.

Und dann muss ich leiden. Spätestens zu diesem Zeitpunkt fällt bestimmt noch einem Zweibeiner auf, dass ich doch so häufig über die Wiese gerobbt bin und deshalb ich in die Badewanne muss. Da hilft kein wegrennen, kein verstecken und kein zartes Andeuten, dass Hund nicht in die Wanne will. Ich muss hinein. Und im Anschluss werden mir schlimmste Strafen angedroht, wenn ich in den nächsten Tagen auf den Einfall kommen sollte, den Komposthaufen hinten im Park zu untersuchen. Ach ist das ein Hundeleben. Gut, dass nur einmal im Jahr Weihnachten ist. 

Aber mal ehrlich gesagt, ich habe schon mitbekommen, dass da irgendwas im Busch ist. Frauchen versteckt einen großen Karton vor mir. Und heute brachte sie vom Einkaufen mein Liebslingsfleisch, Gemüse und Reis mit. Das deutet auf ein schmackhaftes Dinner hin. Ach,  bin ich gespannt. Wann geht es denn jetzt los?   

Neue Schwanenliebe

17. Dezember 2007

Es war einmal ein schwarzer Trauerschwan. Niemand wusste woher er kam. Niemand wusste wohin er ziehen wollte. Niemand wusste, ob er lange bleiben wollte. Auf einmal schwamm er auf dem Aasee in Münster. Doch bei genauerem Hinsehen erkannte man, dass der Schwan eigentlich eine Schwänin war. Und auf dem See fand die schöne schwarze Schwänin, die man auf den Namen Petra taufte, dann ihren verwunschenen Traumprinzen. Der Traumprinz, ein Tretboot in Schwanengestalt konnte Petras große Liebe nicht erwidern. Das Schwänerichboot gewährte Petra nur Schutz vor den Unbilden des Wetters, aber nichts konnte sie davon abbringen, ihr Schwänerichtretboot zu verlassen. Ob Sommer oder Winter, Aasee oder Allwetterzoo, Petra blieb trotz aller Versuche, ihr andere Schwäneriche vorzustellen, ihrem Tretboot treu. Der Sommer zog ins Land, der Winter zog ins Land. Und im Frühling merkte man ganz langsam, dass Petra anscheinend doch etwas vermisste. War es das fehlende Graulen, die fehlenden Streicheleinheiten oder einfach nur, dass Schwan sich nicht unterhalten konnte, man weis es nicht.

Zunächst suchte Petra unter den Menschen nach einen stolzen „Schwan“. Und dann im Herbst, niemand wusste woher er kam, wohin er ziehen und wie lange er bleiben wollte, plötzlich war er da. Ein stolzer weisser Höckerschwan landet auf dem Aasee. Und es war geschehen. Petras Herz eroberte er im Nu. Nun schwimmen ein weisser und ein schwarzer Schwan in trauter Zweisamkeit auf dem Aasee. Und wenn sie nicht weiterziehen …


(Anm. siehe auch: mein Besuch bei Petra und ihrer Schwanenliebe)