von der Polizei. Gemein - dabei habe ich doch nur die Gunst der Stunde genutzt.
Als Fotomodell für Frauchen wurde mir langweilig. Und dann stieg dieser verführerisch, leckere Duft von zwei Bratwurstständen in meine Nase.

In diesem Moment - ich gestehe es - habe ich meine gute Erziehung komplett vergessen. Frauchen konnte schreien und toben, ich nahm Anlauf zum Angriff auf die Wurststände. Aber keiner wollte mir, einem bettelnden, Kunststücke vorführenden, notleidenden Hund etwas von seiner Wurst abgeben.
Plötzlich werde ich im Nacken gepackt. “Shacky, du Racker! Was hast du denn schon wieder angestellt? Und wo ist dein Frauchen? Sie wollte doch mit dir Gassi gehen. Ah, da kommt sie und ich glaube sie ist ziemlich sauer auf dich! Hallo Frau … hier ist ihr Racker!” meinte der Herr von der Polizei. Prompt wurde ich an die Hundeleine gelegt. Und dann kam die Strafpredigt. Polizei und Frauchen - man glaubt gar nicht, was ich da alles zu hören bekam.
Ach, wenn ich doch zumindest etwas von der
bekommen hätte.